Entstaubungsanlage ID 130/22 Z22 Afc
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Kärcher ID 130/22 Z22 Afc – Industrieentstauber für Zone 22 mit motorischer Filterabreinigung
Bei der Bearbeitung von Werkstoffen entstehen oft große Mengen feiner Späne und Stäube, die nicht nur die Sauberkeit, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeiter betreffen. Der mobile Industrieentstauber ID 130/22 Z22 Afc von Kärcher ist zum Saugen solcher Stäube (AGW ≥ 0,1 mg/m³) ausgelegt und für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der ATEX-Zone 22 geeignet.
Die Abreinigung des Filters übernimmt ein elektrischer Rüttelmechanismus. Ein Radialverdichter der Effizienzklasse IE3 mit 2,2 kW Aufnahmeleistung bewegt bis zu 1329 m³/h und ist für den Dreischicht-Dauerbetrieb konstruiert.
Die Entstaubungsanlage fasst 170 Liter Sauggut, arbeitet mit 9 m² Filterfläche und erreicht einen Schalldruckpegel von 75 dB(A). Mit Abmessungen von 1170 x 780 x 1580 mm und einem Gewicht von 174 kg ohne Zubehör ist sie für harte industrielle Einsätze gebaut und bleibt dank Fahrgestell dennoch mobil, sodass sie dort aufgestellt werden kann, wo Späne und Staub anfallen.
Die Vorteile im Überblick
- ATEX-Zone 22 – geeignet für explosionsgefährdete Bereiche
- Elektrische Filterabrüttlung für eine komfortable Filterabreinigung
- Filtersystem der Staubklasse M mit Patronenfilter und 9 m² Filterfläche
- Leiser IE3-Radialverdichter für den Mehrschichtbetrieb
- 170-Liter-Sammelbehälter aus Edelstahl, Entleerung per Absetzfahrgestell ohne Abnahme des Antriebskopfs
- Staubarme Entsorgung im PE-Sack mit integriertem Schließmechanismus und Druckausgleichsschlauch
- Servicefreundliche Bauweise mit strapazierfähigem Stahlgehäuse
Einsatzbereiche
- Industrielle Produktion mit großen Mengen feiner Späne und Stäube
- Gesundheitsgefährdende Stäube mit AGW ≥ 0,1 mg/m³
- Explosionsgefährdete Bereiche der Zone 22
- Fertigungsbetriebe im Dreischichtbetrieb
Wichtige Hinweise
Für dieses Gerät ist eine Einschulung vorgesehen. Zubehör ist nicht im Lieferumfang enthalten. Der Betrieb erfordert einen 400-V-Drehstromanschluss; die Eignung für den jeweiligen Einsatzort ist gemäß den geltenden ATEX-Vorgaben zu prüfen.